Verlassene Bordell Villa »Relax Lounge« mit Pool Recklinghausen

Illegales Bordell in Recklinghausen mit eigenem Schwimmbad und einer langen Geschichte.

Lost Place Bordell-Villas, wie das verlassene Bordell in Recklinghausen, strahlen ein unglaubliches Ambiente aus, das umso stärker wirkt, wenn man erst die Geschichte dahinter kennt. Jenes verlassene Bordell in Recklinghausen galt über Jahre als berüchtigtstes Laufhaus der Stadt, um das sich vor mehr als zehn Jahren ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Behörden und Betreibern entwickelte, da es sich um einen illegalen Betrieb handelte. In der als „Nagelstudio“ getarnten Villa, agierte jahrelang ein illegales Bordell, dessen Betreiber teils aus dem schwerkriminellem Milieu stammten bis hin zum „Rotlicht-König des Ruhrgebiets“. Zu dem großen Haus gehörte eine eigene Bar mit kleinem Schwimmbad.

Gründung des Bordells

Zwar lässt sich der Beginn der Bordellgeschichte in der Bordell-Villa Recklinghausen nicht genau datieren, doch seit den frühen 2000er Jahren wechselten die ersten Betreiber des illegalen Bordells bereits regelmäßig. In einem Gewerbegebiet versteckt, entwickelte sich das Bordell innerhalb kürzester Zeit zu einem angesagten Treffpunkt in der Szene, der mehr oder weniger aus dem Schatten heraus gesteuert wurde. Bevor der letzte Betreiber sein Geschäft aufnahm, agierte in der Villa, die heute fast vollständig abgebrannt ist, ein Club namens „Chanell No 5“. Doch dessen Geschichte sollte schon kurze Zeit später, 2009 bei einer Razzia, enden. Daraufhin begann die Geschichte des letzten Clubs „Relax Lounge“ in Recklinghausen. Das „horizontale Gewerbe“ wurde neu eingerichtet unter dem neuen Betreiber, der ein gewisser Herr Leiffels gewesen sein soll, was viele Akten und Prozesse belegen, im Juli 2010 neueröffnet.

So sah es früher im Bordell Recklinghausen aus

Ein ehemalige Kunde, der gleich nach der Eröffnung im Juli 2010 dort gewesen sei, beschreibt die Villa als Gebäude im Stil einer alten Jugend-Villa mit vielen Verzierungen und prächtigen Säulen. Jene Säulen sind auch uns, über zehn Jahre später, bei einer Erkundung noch aufgefallen.

Damals sei ein Teil der Fassade mit viel Efeu bewachsen gewesen, das später entfernt wurde und somit starke Spuren am Mauerwerk hinterlassen habe. Ein eigener, sichtgeschützter Parkplatz hinter einer Mauer, habe Besuchern viel Diskretion geboten. Es habe zwei Tore auf das Gelände der Villa gegeben, von denen nur der linke genutzt worden sei. Dahinter hätten schöne Stufen zu einer großen Eingangstüre geführt. Im Eingangsbereich, an dem man bereits von einer Dame begleitet worden sei, habe ein kleiner Schreibtisch aus dunklem Holz mitten im Raum gestanden. Dieser Schreibtisch habe bereits auf das Ambiente, das sich in den Räumen fortgeführt habe, schließen lassen.

Das rote Zimmer im Bordell

Wie fast jedes horizontales Gewerbe, soll auch jene verlassene Villa in Recklinghausen ein typisches rotes Zimmer gehabt haben, das wir auf unserer Erkundung nur grob erkennen konnten. Die heruntergekommene Decke sei einst strahlend weiß mit feinen Stuckarbeiten gewesen und die Wände weinrot. An der Wand neben der Türe habe ein edler, dunkelbrauner Eichenschrank gestanden und gegenüber eine passende Schminkkommode mit großem Spiegel. Ein verlassenes Bordell in Recklinghausen, das einst eine wirklich große Nummer war, sieht heute überhaupt nicht mehr ansprechend aus.

Das Bad, das wir über den Flur entdeckten, war einst mit Dusche und Whirlpool ausgestattet. Zwei bis drei Personen sollen laut einem ehemaligen Kunden hineingepasst haben. Eine Holztreppe führte in das oberste Stockwerk, das jedoch bereits stark in Mitleidenschaft durch die Brände gezogen wurde. Seitdem ist die Treppe sehr beschädigt.

Schwimmbad und Bar

Hinter dem Haus gibt es einen Anbau, der mit aufwendigen Holzverkleidungen an einer Bar und einer kleinen Bühne vorbei führt. Durch eine weitere Türe, erscheint plötzlich ein großer, leerer Raum, in dessen Boden ein Schwimmbecken eingelassen ist.

Wenn du übrigens wissen möchtest, wieso das Schwimmbad in grünem Licht erstrahlt, empfehlen wir dir unseren Artikel über unsichtbares Taschenlampenlicht und außerdem unseren Blog über gute Urbex-Taschenlampen. Für ein verlassenes Bordell in Recklinghausen, das direkt neben einem Gewerbegebiet liegt, haben sich diese speziellen Taschenlampen sehr bewährt.

In dem ehemaligen Laufhaus lassen sich noch diverse Möbelstücke und andere Einrichtungen entdecken.

Das schöne Gebäude ist zwar in den oberen Stockwerken bereits stark beschädigt, doch im Erdgeschoß sieht es zum Zeitpunkt der Erkundung noch recht gut aus, auch wenn alles ziemlich unordentlich ist. Früher muss es hier richtig hübsch ausgesehen haben.

Allgemein beschreibt unsere Quelle die Villa als eine sehr edle Einrichtung, die nach der Eröffnung aber noch nicht vollständig umgebaut gewesen sei. Zuvor war ein anderer Betrieb der gleichen Sparte in dem Haus.

Geschichte des verlassenen Bordells

Bevor das Bordell zur Relax Lounge wurde, begann seine Geschichte unter völlig unterschiedlichen Namen in den frühen 2000er Jahren zeitweise sogar unter der Führung eines der größten Bordell Betreiber im Ruhrgebiet.

Bordell-König im Ruhrgebiet leitete die Villa

Zu Beginn der Geschichte war die Bordell-Villa im Internet-Portfolio der Essener „Prodomo Real Estate Unternehmensgruppe“ des Geschäftsmannes Herrn Lebendig geführt. Schon früh, etwa seit dem Jahr 2000, hatte die Strafjustiz ihn bereits im Blick und später zeitweise sogar zur U-Haft hinter Gitter gebracht. Längere Haftstrafen musste der heute 62 Jährige, der als Rotlicht-Größe im Ruhrpott bekannt war, nie absitzen. Lediglich ein Jahr und neun Monate Haft mit Bewährung wurden nach etlichen Jahren an Ermittlungen durchgesetzt. Herr Lebendig leitete mehrere Bordelle, Saunaclubs und Discotheken, wie das Penelope in Essen. In der Szene war Lebendig als Rotlicht-König bekannt.

Aufgabe des Geschäfts – Neueröffnung des Bordells

Nach der Aufgabe des Geschäfts unter der Führung von Herrn Lebendig, zogen immer wieder neue Inhaber in die Villa in Recklinghausen. Zuletzt zerschlug eine Razzia die Einrichtung „Chanell No 5“ im September 2009. Im Juli 2010 eröffnete schließlich die Relax Lounge, die der letzte Puff in dem hübschen Gebäude am Rande eines Industriegebiets in Recklinghausen sein sollte.

Komplexes Firmenkonstrukt hinter dem Bordell in Recklinghausen

Der Inhaber der Villa namens Leiffels, hatte neben seiner Immobilien Firma, welcher die Villa gehörte, noch ein komplexes Firmenkonstrukt in seinem Haus, das für die Anwerbung neuer Prostiturierten verantwortlich gewesen sein soll. Viele Akten, die in der Villa gefunden wurden sowie Informationen aus öffentlichen Quellen wie dem Handelsregister, belegen Verbindungen zu einer Werbeagentur, in die Leiffels nicht selbst verstrickt gewesen sei, doch welcher seine Firma das Haus vermietete.

Werbeagentur warb Frauen für den Betrieb an

Eine am 15.12.2010 von einem Herrn Urbaniak aus Dortmund für das Bordell gegründete Werbeagentur hatte laut unseren Informationen den Auftrag, den Kontakt zu neuen Frauen für den Bordellbetrieb herzustellen. Die Agentur ist noch heute im Netz unter der Adresse zu finden, die restlichen Informationen ergaben sich aus dem Handelsregister. Wieso genau der Betrieb auch den Verkauf von Elektronikartikeln und Textilien in sein Inventar schrieb, ist uns unklar. Kurz nach der Gründung übernahm ein Herr Richter aus Dülmen die Geschäftsführung und gab diese ab Mitte 2011 an einen Herrn Brodda ab, der die Firma fortan führte.
Am 10.04.2014 wurde ein Insolvenzverfahren vom Amtsgericht Bochum gegen die Agentur erhoben, die daraufhin aufgelöst wurde. Das Verfahren wurde 2018 aufgehoben. Wie uns mitgeteilt wurde, soll der ehemalige Geschäftsführer später ein Computergewerbe in der kleinen Beurhausstraße, der Krückenstraße und dem Walnußweg in Dortmund betrieben haben und sich damit vom roten Gewerbe distanziert haben. Der ehemalige Gründer und Gesellschafter Urbaniak hingegen, soll sich dem Landschaftsgartenbau gewidmet haben, was ebenfalls für eine Abwendung spricht.

Bis auf die Adresse des Gebäudes und unzählige Akten in der Villa, gibt es keine öffentliche Verbindung zu dem Bordell von Herrn Leiffels. Seine Firma scheint das Haus lediglich an den Betreiber des Bordells vermietet zu haben, was die Komplikationen bei den Behörden verständlicher macht, die Schwierigkeiten hatten, dem Vermieter die Führung eines solchen Betriebes nachzuweisen. Die Betreiber selbst waren für die Behörden nur schwierig zu fassen.

„Relax-Lounge“ Betreiber wollte alles besser machen

Direkt nach der Eröffnung der „Relax Lounge“ sei dessen Betreiber sogar noch zu sprechen gewesen: M. Dominik, Geschäftsführer des Etablissements „Platinum“ in der Stadt Senden und einer der Leiter der im Rotlicht-Milieu agierenden Werbeagentur. Er gab seinerzeit an, mit der „Relax Lounge“ eine neue Form von Club etablieren zu wollen, mit dem die mehr als zehnjährige, teils schwerkriminelle Geschichte der Villa vergessen werden solle.

Die Agentur Stellwerk Media GmbH, die ihren Sitz in der Villa hatte, stellte sich als eine „junge Werbeagentur“ im Netz dar. Sie soll dort nach Prostituierten für die Relax Lounge mit Ausschreibungen gesucht haben. Für die Arbeit sollen weder Bildungsabschluß noch jegliche Berufserfahrung erforderlich gewesen sein. Lediglich Deutsch in Grundkenntnissen sei für ein variables Gehalt mit Provision erforderlich gewesen.

Auch wenn das Bordell unter seiner Führung und mit der Agentur ein wenig offizieller wirkte, wurde weiterhin gegen den Bebauungsplan des Gebietes verstoßen. Seit über einem Jahrzehnt schon war die Rotlicht-Einrichtung hier illegal gewesen.

Ein Schlachtbetrieb als Nebengeschäft

Im Hintergrund der Villa agierte später ein Herr Leiffels, der mit seiner Firma für die Vermietung der Villa und einzelner Zimmer verantwortlich gewesen sein soll. Die Firma, die erst am 10.09.2013 in Essen gegründet wurde, wanderte von mehreren Geschäftsführern bis zu Herrn Leiffels, der sie 2018 in die Wittbräucker Straße in Dortmund verlegen ließ. Die Immobilienfirma, die stets an einer anderen Adresse, als dem ehemaligen Bordell, gemeldet war, verwaltete Immobilien und war zudem für die Vermietung dieser zuständig. Die Bordell-Villa soll später eine dieser Immobilien gewesen sein. Leiffels war außerdem im Besitz einer Firma, die ebenfalls im Bereich der Saunaclubs tätig war, doch dass er selbst Betreiber des Bordells war, konnten wir nicht belegen. Möglicherweise war er bereits vor der Gründung seiner Immobilienfirma Inhaber der Villa, was wir ebenfalls nicht nachweisen konnten. Eine ehemalige Geschäftsführerin des Saunagewerbes ist auch nach der Aufgabe der Firma weiterhin stark in der Branche vertreten. Gut möglich, dass Leiffels früher lediglich die Immobilie und seine Geschäftspartnerin den Betrieb verwaltete.

Haufenweise Akten in altem Bordell

Trotz der getrennten Anschriften, befanden sich 2021 haufenweise Akten von Herrn Leiffels in der Villa, was auf ein Büro von Leiffels in der Villa schließen lässt. Ob er dieses Büro während der Puff-Ära des Gebäudes nutzte, oder dessen Betrieb zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt war, ist unklar. Zuletzt waren jedoch noch Betten und weitere Ausstattung in dem Gebäude.
Aus jenen Akten ging außerdem der Betrieb eines Schlachterei-Betriebes hervor. Leiffels war zudem als Futtermittelhändler in Bottrop gemeldet.

In den Akten ließen sich hohe Rechnungen und auch Mahnungen finden, die darauf schließen lassen, dass der Betrieb nicht gerade gut lief. Allerdings war dieser schon seit zwei Generationen aktiv und hatte sogar aus einem benachbarten Hof expandiert.
Gelegentlich soll der Schlachtbetrieb außerdem Unstimmigkeiten über den starken Geruch des Betriebes mit der Nachbarschaft gehabt haben, Nachrichtenblätter und anonyme Quellen belegen die Inhaberschaft durch Leiffels. Das Handelsregister hingegen gab keine direkte Verbindung zu einem solchen Schlachtbetrieb preis. Der Betrieb wurde geschlossen, nach dem das Haus der Betreiber neben der Schlachterei am 30.12.2015 nach einem Einbruch in Brand gesetzt und die Hallen durch das Feuer beschädigt wurden, während die Besitzer im Urlaub waren. Die Kriminal Polizei ermittelte, doch ob eine Verbindung zwischen Brandanschlag und dem Bordell bestand, was einige Personen im Netz vermuteten, ist nach wie vor unklar. Ob im Tatbestand des Versicherungsbetruges ermittelt wurde, ist ebenfalls nicht belegt. Das Wohnhaus wurde allerdings nie wieder aufgebaut und soll zeitweise zur Versteigerung angeboten worden sein. Kurz vor der Versteigerung wurde das Angebot angeblich zurückgezogen und das Haus soll inzwischen verkauft worden sein.

Schließung des Bordells

Nach mehreren Jahren des Betriebs, griffen die Behörden im Mai 2011 bei einer Razzia zum wiederholten Male durch und schoben dem Bordell dieses mal endgültig einen Riegel vor.

Razzia wegen Verdachts auf Menschenhandel

Beamte der Polizei haben am 05.04.2011 die Relax Lounge aufgrund des Verdachts auf illegale Verwendung entgegen des Bebauungsplanes durchsucht. Die alte Bordell-Villa steht in der ECA-Siedlung neben einigen Gewerbeeinrichtungen, für die es Festlegungen im Bebauungsplan gibt, wonach bordellartige Betriebe und Wohnungsprostitution verboten sind.

Zivilfahnder verschafften sich gegen 13 Uhr Zugang in die Villa, doch gleich zu Beginn der Durchsuchung, nachdem sie sich als Polizei zu erkennen gaben, flüchtete ein Mann aus der Villa.
Drei Stunden lang wurden jegliche Unterlagen durchsucht sowie Akten und Computer beschlagnahmt. Mehreren vor Ort angetroffenen Frauen wurde eine Nutzungsuntersagung des bordellartigen Betriebs mit sofortiger Vollziehung ausgesprochen und eine Frau wurde im Zivilfahrzeug mitgenommen. Bei Missachtung werde ein Zwangsgeld von 2500 Euro verhängt.

Angaben zu bisherigen Ermittlungsergebnissen, blieben zunächst aus. Einen Tag später jedoch bestätigte die Pressestelle der Polizei schließlich, dass Ermittlungen unter dem Verdacht des Menschenhandels gegen den Betreiber geführt würden. Im Zuge der Ermittlungen soll es auch um das Finanzgebaren der Organisatoren des Bordells in der Nahestraße gegangen sein.

Nach der Razzia war das Bordell jedoch weiterhin aktiv und es wurde vermutet, dass einfach neue Frauen, die noch unbeschwert von Nutzungsuntersagungen waren, die Arbeit aufnahmen. Keine zwei Wochen später sollen die Betreiber in der Recklinghauser Zeitung, die wir auch als Quelle führen, eine Anzeige geschaltet und darin mit neuen Frauen geworben haben.

Weitere Razzia im Mai

Mai 2011 gelang ein weiterer Schlag gegen das Bordell, bei dem die Behörden zwei Damen aus dem Gewerbe, gegen die bei der ersten Razzia die eine Nutzungsuntersagung ausgesprochen worden war, erneut bei der Arbeit erwischten. Diese mussten nun ein Verwarnungsgeld in Höhe von je 2500 Euro bezahlen. Für die Behörden war diese Razzia jedoch noch immer nicht der finale Kampf gegen das illegale Bordell.

Zwar untersagt der Bebauungsplan die Unterhaltung eines Freudenhauses in jener Villa, doch gegen den Hausbesitzer, so die Stadt Recklinghausen, gäbe es keine Handhabe. Er habe schließlich das Recht, sein Eigentum zu vermieten und hätte keine Kontrolle darüber, was die Mieter damit anstellten. Ob es sich bei dem besagten Besitzer um Herrn Leiffels handelte, wurde uns nicht bestätigt. Zu dieser Zeit sei der Betreiber außerdem flüchtig und ohne festen Wohnsitz gewesen sein.

Es sei für die Behörden erforderlich aber zugleich schwierig gewesen, einen bordellartigen Betrieb in der Villa nachzuweisen, da Personen auf frischer Tat ertappt werden mussten.

Die Ermittlungsergebnisse konnten kurze Zeit später den Betrieb des Bordells und die Vermietung an seine Betreiber untersagen. Kurz darauf ging die Immobilienfirma pleite und es kam zu einer Zwangsversteigerung der Villa.

Brandstiftung in der Nahestraße 5

Das verlassene Bordell Relax Lounge in Recklinghausen, wurde in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Brandanschlägen. Zuletzt brannte das Gebäude im März 2023, zuvor im April 2022 und erstmals im Februar 2017, als auch das Dach zerstört wurde.

Zwangsversteigerung der Relax Lounge Recklinghausen

Nach einem Insolvenzverfahren gegen die Immobilienfirma, stand das Bordell in Recklinghausen mit einem Verkaufswert von 270.000€ bei einer Zwangsversteigerung zum Verkauf. Zu der 2366m² Fläche, die aus einem Wohnhaus mit 370 m² Wohnfläche und einem großen Grundstück inklusive Schwimmbad besteht, gibt es genaue Immobilienpläne. Demnach soll das zweistöckige, villenartige Wohnhaus mit drei Wohnungen, Dachterrasse, Bürogebäude (80 m²) und Schwimmbad mit Anbau (260 m²) ausgestattet sein. In dem Anbau, der sich zwischen Villa und Schwimmbad befindet, gab es einst einen kleinen Partyraum, der mit einer Bar und einer kleinen Bühne ausgestattet war.

Quellen

Unsere Quellen zum verlassenen Bordell in Recklinghausen, das auch als "Relax Lounge" bekannt war, siehst du nur mit einer aktiven Mitgliedschaft in unserer Urbex & Lost Place Community.

Weitere Informationen

Einschätzung des Ortes

Bekanntheit
70%
Gefahr
45%
Vandalismus
80%
Schwierigkeit des Betretens
30%

Adresse von Verlassene Bordell Villa »Relax Lounge« mit Pool Recklinghausen

Nahestraße 5, 45663 Recklinghausen
51.584473, 7.2164994

Verlassene Bordell Villa »Relax Lounge« mit Pool Recklinghausen Wegbeschreibung

Das verlassene Bordell Recklinghausen liegt in der Nahestraße 5, am Rande eines Gewerbegebietes. Erreicht werden kann das Bordell über die Straße, doch es gibt eine Sensorüberwachung, die weitere Brandstifter fernhalten soll.

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Illegales Bordell in Recklinghausen mit eigenem Schwimmbad und einer langen Geschichte.. Es ist ein ganz besonderer Lost Place. Wir haben ihn dokumentiert und über Hintergründe recherchiert.
Das verlassene Bordell Recklinghausen liegt in der Nahestraße 5, am Rande eines Gewerbegebietes. Erreicht werden kann das Bordell über die Straße, doch es gibt eine Sensorüberwachung, die weitere Brandstifter fernhalten soll.Beim Betreten solltest du dich dennoch über geltene Rechte informieren und den Lost Place nicht alleine betreten.
Du findest diesen Ort unter Nahestraße 5, 45663 Recklinghausen. Bitte informiere dich zuvor über Rechte und Gefahren.

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