Hunderte verlassene Geschäfte, ein Kino, ein verlassenes Hotel und zahlreiche leerstehende Restaurants – das alles gibt’s vereint an einem einzigen Ort, dem Lost Place Le Acciaierie im Norden Italiens. Die Geschichte dieses verlassenen Einkaufszentrums beginnt vor rund 20 Jahren und endet nur 12 Jahre nach der Eröffnung, wie konnte das passieren? Wir haben die ganze Geschichte recherchiert und erklären die hohen Ambitionen der Betreiber, die von Fehlentscheidungen und schlechter Infrastruktur zerschlagen wurden.
Die Idee hinter dem Einkaufszentrum
Unter dem Namen Le Acciaierie wurde vor 21 Jahren, am 15. März 2005 ein riesiges Einkaufszentrum südlich von Bergamo eröffnet, das nur 12 Jahre später zum größten verlassenen Einkaufszentrum Europas wurde – ein riesiger Lost Place in Italien.
Das Le Acciaierie war ein vielversprechendes Projekt, das eine riesige Shopping-Stadt mit 175 Geschäften umfasste. Es sollte Touristen anziehen und viel Steuergeld in die Region bringen. Geprägt wurde es von einer imposanten, 30 Meter hohen Glas-Holz-Kuppel und ist damit noch heute einzigartig.
Bei der Planung wurden Parkplätze für 4.000 Autos vorgesehen und mit einem eigenen Hotel und der gigantischen Größe war klar, dass hier nicht gerade sparsam geplant wurde.
Der Name („acciaieria“ = Stahlwerk) bezog sich darauf, dass das Zentrum auf dem Gelände eines alten Stahlwerks in Cortenuova (Provinz Bergamo in Lombardia) entstand. Laut Lokalpresse sollte dort ursprünglich sogar ein Müllheizkraftwerk errichtet werden, doch die Pläne eines Einkaufszentrums waren natürlich vielversprechender für die Stadt.
So warteten die Bürgerinnen und Bürger der stark ländlich geprägten Region gespannt auf die Eröffnung des Einkaufszentrums.
Im Jahr 2005 war es schließlich soweit und mit einigen architektonischen Highlights wie der „größten Kuppel Europas“ wurde die imposante Shoppingvillage schließlich eröffnet. Sie brachte etwa 800 neue Arbeitsplätze in die Region und galt als eines der größten Einkaufszentren in ganz Italien.
Das Einkaufszentrum wäre heute in der Urbex-Szene wohl nicht so bekannt, wenn Le Acciaierie nicht gescheitert wäre. Doch wie konnte aus diesem vielversprechenden Projekt in nur so kurzer Zeit eines der wohl größten Fehlinvestments Europas werden?
Heute steht Le Acciaierie leer und ist ein riesiger Lost Place in Italien, der zeigt, dass größenwahnsinnige Projekte wie dieses nicht automatisch mit Erfolg gekrönt werden, nur weil viel Geld hineingepumpt wird. Das ist die Geschichte von Le Acciaierie, dem größten verlassenen Einkaufszentrum Europas.
Die Geschichte von Le Acciaierie
- März 2005: Eröffnung von Le Acciaierie unter dem Motto „Shopping unter der größten Kuppel Europas“. 175 Läden, ein Bennet-Hypermarkt (8.600 m²) und Themenbereiche („Baby Village“, „Kids Village“ u. a.) versprachen ein neues Einkaufs- und Freizeiterlebnis.
- Herbst 2014: Alle Geschäfte schließen. Nachdem das Betreiberkonsortium im Sommer 2014 Konkurs anmeldete, verkündete im Oktober 2014 der Hauptmieter Bennet seinen Ausstieg. Im November 2014 wurden letztlich die letzten 175 Läden geräumt.
- Januar 2017: Teilgebiete des Geländes (ca. 470.000 m²) kommen in einer Zwangsversteigerung unter den Hammer. (Erstes Los: ~47.600 m² für 1,689 Mio. €; zweiter Teil von ~430.000 m² folgt.)
- Heute: Die verwaisten Hallen sind im Besitz von Intesa Sanpaolo und stehen zum Verkauf – das gesamte Areal (ca. 80.000 m²) für etwa 30 Mio. € plus 6 Mio. € für den angrenzenden „City Park“ (insgesamt rund 36 Mio. €). Diverse Umwidmungs-Pläne (Logistikzentrum, E-Commerce-Lager usw.) scheiterten bislang.
Entstehung von Le Acciaierie: Die Planung eines Megaprojekts mitten auf dem Land
Die Idee für Le Acciaierie entstand Anfang der 2000er-Jahre: Das brachliegende Gebiet eines früheren Stahlwerks zwischen Romano di Lombardia und Calcio sollte neu belebt werden. Zu diesem Zweck engagierte man den Mailänder Architekten Gianni Roncaglia, der daraufhin ein futuristisches „Einkaufs-Dorf“ entwarf. Es sollte Luxus verkörpern und einzigartig werden. Das Konzept des Architekten umfasste dazu eine gigantische Kuppel aus Glas und Holzlamellen (30 m hoch, 90 m Durchmesser), die an ein Zirkuszelt erinnern sollte. Von dieser Kuppel aus sollte sich das Shopping-Center weitgehend symmetrisch von Westen nach Osten erstrecken. Der Plan umfasste eine Verkaufsfläche von über 44.000m² und eine Gesamtfläche von bis zu 80.000 m² auf zwei Ebenen.
Nach Fertigstellung der Baupläne, wurde die Gruppo Pedroni als Bauherr tätig, die neben dem Einkaufszentrum auch die erforderliche Infrastruktur und Verkehrsanbindung umsetzen sollte. Für eine Erweiterung plante man schon damals neben dem Fachmarktzentrum („Le Acciaierie“ mit 175 Geschäften und dem riesigen Bennet Supermarkt) auch einen Entertainment-Bereich („City Park“) mit Kino, Bowlingcenter und Restaurants, ein Hotel sowie einen Baumarkt Bricolage.
Mit diesen umfangreichen Plänen startete die Umsetzung des riesigen Projekts. Ab 2002 fand die Aufbereitung des kontaminierten Ex-Stahlwerkareals statt. Ein Jahr danach konnte mit dem eigentlichen Bau begonnen werden. 2004 stand schließlich das Einkaufszentrum und der Ausbau der Geschäftsräume und die Vorbereitungen zur Eröffnung begannen. Außerdem wurden wichtige Zufahrtsstraßen zur Anbindung an die Staatsstraße SP 11 errichtet und Parkplätze für 4000 PKW in einem eigenen Parkhaus angelegt. Mit einer zu dieser Zeit geplanten Erweiterung einer Autobahn, plante die Betreibergesellschaft einen direkten Anschluss an die Autofahrt für eine schnelle Erreichbarkeit aus allen Regionen Norditaliens.
Am 15. März 2005 fand die feierliche Eröffnung unter dem Betreiber Larry Smith Italia statt und bereits im Eröffnungsjahr wurde Le Acciaierie als „eines der größten Einkaufszentren Italiens“ beworben. Es lag zwar abseits der Großstädte, war aber über die neuen Zufahrtsstraßen einigermaßen gut zu erreichen.
Die ersten Jahre und der Ausbau – Kino, Indoor-Kartbahn und mehr
Das Konzept von Le Acciaierie ging über bloßes Einkaufen hinaus: Neben dem riesigen Bennet Supermarkt (8.600 m²) richtete man Themenbereiche für Kinder ein, um Familien anzuziehen. Die „Baby Village“ bot Kinderbetreuung, die „Kids Village“ einen Indoor-Spielplatz, die „Young Village“ Musik- und Spielbereiche und die „Paradise Village“ Ruhezonen mit Massagesesseln. Mit 175 Shops, Modeketten, Restaurants und Dienstleistern sollte Le Acciaierie Tausende Touristen in die ländliche Gegend ziehen, mitten ins Hinterland von Bergamo.
Tatsächlich gelang dem Center anfangs ein gewisser Erfolg, denn schon in den ersten Jahren zog es massenweise Kunden aus den umliegenden Landkreisen an. Schon zwei Jahre nach der Eröffnung, begann schon im Frühjahr 2007 der Aufbau des City Park mit Kino, Bowling-Center und weiteren Freizeiteinrichtungen auf über 10.000m².
Auch ein Hotel wurde in Planung gegeben. Diese Erweiterungen sollten Le Acciaierie zum Ganzjahres-Ausflugsziel machen. Eine große Arcade-Halle und eine Indoor-Kartbahn erweiterten das Angebot des Einkaufszentrums im Entertainmentbereich. Mit diesen Vergrößerungen eröffnete das Einkaufszentrum seinen Entertainment-Sektor am 31. Oktober 2007.
Das Einkaufszentrum LeAcciaierie schien mit seinem gigantischen Angebot eigentlich unschlagbar, doch schon unmittelbar nach der Eröffnung traten erste Probleme auf, welche das Zentrum später noch in seine Krise stürzen sollten.
Wie schon erwähnt, lag das Einkaufszentrum fernab der Großstädte, mitten auf dem Land. Der Baugrund war zwar geeignet, weil er aufgrund des ursprünglich kontaminierten Bodens durch das Stahlwerk recht günstig und ohnehin schon als Wirtschaftsfläche im Flächenbebauungsplan eingezeichnet war. Doch seine Verkehrsanbindung war von Beginn an schlecht. Man hatte extra Zufahrtsstraßen errichtet, um das Center an die Autobahnen anzubinden. Diese waren zum Zeitpunkt der Eröffnung noch gar nicht da, sondern noch in Planung. Für die Errichtung des Einkaufszentrums hatte die Betreiberfirma aber fest damit geplant. Das Center war also in der Erwartung gebaut worden, die neue BreBeMi-Autobahn werde die Lage verkehrsmäßig aufwerten. Doch dann änderten sich die Pläne der Streckenführung und plötzlich blieb der erhoffte Autobahnanschluss aus. Damit waren für die Großstädte andere Einkaufszentren deutlich schneller zu erreichen, was das Center in Zugzwang brachte, attraktiver und spannender als die Konkurrenz zu sein. Doch als 2010 in nur sieben Kilometern Entfernung schon ein neues Shopping-Center in Antegnate eröffnete, das damit in direkter Konkurrenz zu Le Acciaierie stand, sah es wirklich schlecht für das einst vielversprechende Center aus.
Heute liegt das Center rund eine Stunde Fahrtzeit von Mailand entfernt.
Für die Großstädte waren andere Einkaufszentren deutlich schneller zu erreichen, nebenan gab es ernste Konkurrenz und irgendwie überzeugte das Center mit seinem Angebot nicht die Massen, was das Center in Zugzwang brachte, attraktiver und spannender als die Konkurrenz zu sein.
So investierte die Betreiberfirma erneut Geld, um das Angebot des LeAcciaierie aufzustocken. Neben dem Cinestar-Multiplex-Kino, das mit sieben Sälen Platz für fast 1300 Gäste bot, entstanden noch weitere Attraktionen, die aus dem Einkaufszentrum einen halben Indoorspielplatz machten.
Eine neue Bowlingbahn umfasste zehn moderne Bahnen und die Kartbahn Go-Go Kart, die am 25. September 2010 eröffnete, also drei Jahre nach Eröffnung des Entertainmentsektors, sollte Jugendliche anziehen. Doch damit nicht genug. Eine eigene Quadbahn, eine Laser-Tag-Arena und Kletterwände rundeten das Angebot des Entertainment-Sektors ab. Kleinere Attraktionen, wie die Modellauto-Rennstrecke oder der Indoor-Teich für ferngesteuerte Boote, sind hier kaum noch erwähnenswert, so groß wie das Angebot an Spielen bereits war.
Mit diesen Investitionen hatte die Betreiberfirma nahezu alle Ideen umgesetzt, um das Center im Entertainmentbereich zu verankern, doch die Besucherzahlen waren nicht so hoch, wie erhofft.
Die finanzielle Schieflage der Betreibergesellschaft setzte dem Einkaufsdorf schließlich zu. Im Sommer 2014 meldete das Betreiberkonsortium (eine Gruppe örtlicher Händler) Konkurs an (Concordato liquidatorio). Als sich abzeichnete, dass keine Rettung durch neue Investoren oder Subventionen kam, zog sich in kurzer Folge der größte Mieter zurück. Anfang Oktober 2014 kündigte die Supermarktkette Bennet die Schließung ihres Hypermarkts an, was 78 Mitarbeitern den Job kostete.
Mitte November 2014 war das Schicksal besiegelt, als das Einkaufszentrum nach nur neun Jahren Betriebszeit stillgelegt wurde. 175 Geschäfte wurden aufgegeben und teilweise geräumt, doch in vielen blieb auch teilweise die vollständige Einrichtung zurück.
Nach der Schließung – Verfall und Verkauf
Seit 2014 gehört die Immobilie der Banca Intesa Sanpaolo (über ihren Leasingarm, nachdem der ursprüngliche Finanzierer Alfa Immobiliare Pleite gegangen war). Intesa hat das Areal immer wieder zum Verkauf gestellt: Im Frühjahr 2017 wurden über 470.000 m² Grundstücke rund um den Gebäudekomplex zwangsversteigert, ein Teil zunächst für 1,689 Mio. €. Anschließend listete man das Hauptobjekt (Le Acciaierie mit knapp 80.000 m²) für 30 Mio. €. Der angeschlossene City Park, zudem das IMAX-Kino, die Bowlinganlage, Arcadehallen und mehr gehörten (10.000 m²), war mit 6 Mio. € bewertet. In einer Inseratsbeschreibung wird der Standort als „strategisch günstig“ bei der Autobahnausfahrt Calcio (BreBeMi) gelobt, es habe Potenzial für Einzelhandel, Büroflächen oder Mischprojekte. Diese Autobahnausfahrt hatte den Betrieb des Centers ironischerweise massiv negativ beeinflusst.
Trotz etlicher Interessentenversuche kam bislang kein Deal zustande. Inzwischen diskutiert man alternative Nutzungen. 2017 schlug ein Stadtplanungsprofessor vor, das Zentrum als E-Commerce-Logistikzentrum umzubauen. Sogar große Onlineshops wie Amazon oder Alibaba wurden als mögliche Mieter ins Gespräch gebracht. Offizielle Pläne für den vorgesehenen intermodalen Verkehrsknoten (zwischen Le Acciaierie und Santa Maria del Sasso) ruhen jedoch seit Jahren.
Heute: Das Einkaufszentrum ist ein Lost Place
Es scheint keine Zukunft für den Lost Place Le Acciaierie zu geben. Die Gänge und die gigantische Glaskuppel waren zur Eröffnung noch voller Besucher, doch heute ist es hier staubig, dunkel und still. Wachleute und die Polizei besuchen das Center zwar regelmäßig, doch das hält viele Urbexer nicht davon ab, in den XXL Lost Place hineinzuschleichen. In Anwohnerberichten heißt es, Diebe hätten schon Straßenlampen abmontiert und Kabel gestohlen, was die Zufahrtswege im Dunkeln lässt. Der Bürgermeister von Cortenuova mahnt, die Kommune könne es sich nicht leisten, Straßen und Grünflächen rund ums Center verkommen zu lassen, aber viel tut sich hier nicht.
Bis heute bleibt Le Acciaierie ein gescheitertes, spekulatives Megaprojekt, das lediglich mit seiner eindrucksvollen Architektur überzeugen konnte, aber wirtschaftlich nie ans Ziel fand. In der Urban-Exploration-Szene gilt das ehemalige Einkaufszentrum aufgrund seiner post-apokalyptischen Geisteratmosphäre als absolutes Highlight.
Viele Geschäfte sind noch eingerichtet. In Cafés und Bistros hängen noch die ausgeblichenen Preistafeln, der Supermarkt steht noch voller Regale, Kassen und Einkaufswagen und das Kino sieht aus, als wäre es noch vollständig einsatzbereit. Dort stehen noch die alten Projektoren und sogar ganze Filmrollen wurden zurückgelassen.
Der Zugang in das verlassene Einkaufszentrum
Es scheint auf den ersten Blick unmöglich, doch es gibt mehrere Wege hinein ins verlassene Einkaufszentrum Le Acciaierie.
Le Acciaierie ist rundum durch Kameratürme überwacht, die mit Bewegungsalarmen ausgestattet sind. Schon vor der Fußgängerbrücke, die von der Hauptstraße Via Trieste neben dem hohen Schilder-Turm auf das Gelände des verlassenen Einkaufscenters führt, reagieren die ersten Sensoren mit einem schrillen Alarmton. Die Brücke ist jedoch nicht abgesperrt und bietet einen guten Überblick über den Vorplatz des Geländes, von wo aus sich auch die Sensor-Türme entdecken lassen. Sie führt auf das Oberdeck des Parkhauses, wo sich auch die ersten Eingänge in das City Park Gebäude (das östliche Bauwerk) und in das Hauptgebäude des Einkaufszentrums befinden. Dieses Parkhaus ist einer der Wege in den Lost Place.
Über das Unterdeck des Parkhauses lässt sich eine stählerne Doppeltüre erreichen, die nur angelehnt ist. Direkt dahinter führt ein Flur in den Keller des Einkaufszentrums. Zwei Abbiegungen weiter führen Rolltreppen und Fahrstühle in das Erdgeschoß des verlassenen Einkaufszentrums.
Der Zugang über das Parkhaus ist nicht der einzige Eingang in Le Acciaierie, aber einer der leichtesten. Es gibt noch Zugänge über Fluchttüren auf dem Dach und angelehnte Fenster, die vorherige Urbexer als Ausgänge genutzt und dann angelehnt haben – doch die sind nicht so leicht zu finden.
Überwachung und Sicherheitsdienst
Bereits auf dem Vorplatz von Le Acciaierie stehen zahlreiche orange-farbene Kamera- und Sensortürme verteilt. Sie sind größtenteils auf die freien Flächen zwischen den Straßen im Süden und Osten und den Gebäuden ausgerichtet, erfassen aber teilweise auch die Ränder der Straße, sodass sie häufig auslösen und dabei einen schrillen Alarmton abspielen. Doch das sind nicht alle nachträglich angebrachten Kameras auf dem Gelände. Es gibt auch Wildkameras, die an einzelnen Engpässen montiert wurden und ebenfalls Alarm auslösen (allerdings stillen Alarm). Löst man die Bewegungserkennung dieser Wildkameras aus, bemerkt man davon nichts, weil kein Signal ausgegeben wird, sondern lediglich eine stille Alarmierung an den Sicherheitsdienst gesendet wird, welcher das Gelände gelegentlich patroulliert und eingehende Alarmierungen umgehend prüft. Solche Kameras hängen unter anderem an Geländern oberhalb der ehemaligen Lieferanteneinfahrten und der Tiefgaragenzufahrt.
So viel zu den nachträglich installierten Kameras, doch auch hunderte fest-installierte Überwachungskameras sind auf und in den Gebäuden des verlassenen Einkaufszentrums verteilt. Sie sind jedoch allesamt außer Betrieb, weil die Stromversorgung des 300m x 250m großen Areals fast vollständig abgestellt wurde. Stattdessen gibt es an wichtigen Stellen in den Gängen des Centers kleine, mobile Kameras, die batteriebetrieben sind. Diese Alarmboxen lösen aus, wenn man sich ihnen nähert. Sie senden einen stillen Alarm.
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